ARAWAZA Cup 2019 in der Saalestadt Halle

Der ARAWAZA Cup ist ein beliebtes internationales Karate-Turnier auch für Kata- und Kumite-Spitzensportlerinnen und Sportler. Es wurde am Samstag, den 30.03.19 in der multifunktionalen Sport- und Mehrzweckhalle Brandberge der Saalestadt Halle zum 7. Mal ausgetragen. Ausrichter und Veranstalter des Turniers ist das Karate-Institut Halle e.V. unter der Leitung von Stephan Rewohl.

Über 1.100 SportlerInnen aus 153 Vereinen und 24 Nationen nahmen in diesem Jahr an 101 Wettbewerben (Kata Einzel und Team sowie Kumite Einzel und Team) teil. Zahlenmäßig stellten die deutschen Vereine mit rund 850 Sportlern den größten Anteil, gefolgt von den Startern aus Tschechien, Ukraine, Kasachstan, Polen, Luxemburg, Italien, Österreich und Dänemark. Über 100 KampfrichterInnen sowie rund 320 gemeldete TrainerInnen verfolgten an den zwölf Wettkampf-Tatamis aufmerksam das Geschehen.

Der Karateverein Budokan Magdeburg e.V. startete unter der Leitung des Cheftrainers Michael Roloff sowie in Begleitung des Trainers Nicky Lange und des Betreuers Ingo Böhlert mit 4 AkteurInnen (drei Mädchen und 1 Junge im Alter zwischen 8 und 15 Jahren) in das Event. Dabei mussten sie sich in den fünf gemeldeten Wettbewerben mit einer Vielzahl von leistungsstarken sowie auch internationalen WettstreiterInnen auseinandersetzen.

Trotz Siegesmut und durchaus guten Leistungen schieden die Magdeburger Bodokan Karatekas

  • Johanna Helene Flemming in der Kategorie Kata Individual female U10 (Pool mit 24 Karatekas) / Kumite Individual female U10 +30 kg (Pool mit 20 Karatekas),
  • Jules Kirchner in der Kategorie Kata Individual male U12 (36 Karatekas),
  • Milena Majewski in der Kategorie Kata Individual female U14 (35 Karatekas) und
  • Anouk Zacharias in der Kategorie Kata Individual female U16 (Pool mit 19 Karatekas)

leider (auch manchmal knapp und etwas unglücklich) in den Vorrunden aus.

Hervorzuheben ist jedoch ein Kumitekampf von Johanna Helene Flemming, den sie im Rahmen der Trostrunden (Kumite) siegreich für sich entscheiden konnte.

Aber auch ohne Medaillen gab es an diesem frühsommerlichen Tag keine trüben Gesichter. Für alle Budokan-StarterInnen bzw. der Mannschaft war dieses Event ein besonderes und schönes Erlebnis sowie Ansporn zugleich, in den kommenden Wochen und Monaten noch intensiver zu trainieren.

 

Großen Dank gilt besonders dem Veranstalter für die hervorragende Organisation und das schöne Ambiente sowie auch den wieder mitgereisten und daumendrückenden Angehörigen und Ute Flemming für die geschossenen Fotos.

 

Ingo Böhlert

Magdeburg, 30. März 2019

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